Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien

 

erneuerbare energien

Gut für Sie und für die Umwelt !

Der Staat schießt kräftig zu, vor allem wenn Sie einen Solarkollektor mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Über 100 Millionen Euro pro Jahr stellt die Bundesregierung zusätzlich ab 2004 für Klimaschutzmaßnahmen an Wohngebäuden bereit. Wer also auf erneuerbare Energien setzt – dazu gehören auch Biogasanlagen, Wärmeanlagen und geothermische Anlagen -  wird belohnt. Die bundeseigene Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergibt zinsgünstige Kredite mit tilgungsfreien Anlaufjahren aus dem Förderprogramm zur CO 2- Minderung.

Haben Sie Ihr Hausdach  mit Sonnenkollektoren ausgestattet, so können Sie sogar bares Geld verdienen. Produziert Ihre Anlage mehr Ökostrom  als  für den Eigenbedarf benötigt, können  Sie den Überschuss ins öffentliche Stromnetz einspeisen.  Ca. 0,57 EURO erhalten Sie ab 2004 für jede eingespeiste Kilowattstunde.  Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer der Anlage von ca. 30 Jahren ist bereits nach zehn Jahren die Gewinnzone erreicht.  Gleichzeitig leisten Sie einen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Emissionen !

Doch nicht nur der Bund, auch die Länder und Gemeinden bieten attraktive Förderprogramme, wenn Sie mit dem Einbau moderner Technik den Energieverbrauch senken.

Ein Tipp: Die Umweltbeauftragten der Städte und Gemeinde informieren über energiesparende Technik, Klimaschutz und die Fördermittel, die in Ihrer Region zur Verfügung stehen. Auch das Baureferat gibt Auskunft.

Im Internet werden Sie unter www.foerderdata.de fündig. Diese Datenbank listet über 300 Bundes- und Landesprogramme auf, mehr als 3.400 Förderprogramme von Kreisen, Städten und Gemeinden. Infos über Förderprogramme gibt es auch unter www.energiefoerderung.info. Sie geben  Postleitzahl Ihres Standortes und die Maßnahme ein, als Ergebnis erhalten Sie die Angebote von Bund, Land und Gemeinde – inklusive Konditionen und Antragstelle.

Planen Sie also weitsichtig und informieren Sie sich frühzeitig und umfassend. Darauf sollten Sie immer achten:

Stellen Sie Ihre Anträge auf Fördermittel vor Baubeginn. Das KfW-Programm zur CO 2- Minderung können Sie zusätzlich zum KfW- Wohneigentumsprogramm beantragen. Aus beiden Töpfen erhalten Sie Fördermittel.

Bundes- und Länderprogramme schließen sich manchmal gegenseitig aus, aber nicht immer -  Nachfragen lohnt sich !
Die Programme werden von den zuständigen Stellen  aktualisiert, geändert, manchmal kurzfristig gestrichen.

Auf die meisten Förderhilfen besteht kein Rechtsanspruch – Geld gibt es nur, solange die Töpfe gefüllt sind !